Behandeltes Holz verbrennen, ist eine Straftat!

Inge Müller | 01.01.2018

Liebe Freunde in der neuen Einfamilienhaussiedlung.
Auf dem Grundstück Flakenseeweg N.11, brennt am Abend des 1.1. 2018 ein offenes Feuer.
Der giftige Rauch und Gestank, zieht in die Plattenbausiedlung.
Es stinkt nach behandeltem Holz! Derartiges Abfallholz zu verbrennen, ist eine Straftat.
Es werden hochgiftige Schadstoffe freigesetzt, darunter Schwermetalle, Dioxine und Furane. Der Verursacher gefährdet nicht nur die Gesundheit seiner eigenen Familie, sondern auch, die der Allgemeinheit!

Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass jedes Feuer in Erkner genehmigungspflichtig ist.
Hierzu unter www.Erkner.de, Ordnungsangelegenheiten, Lagerfeuer:

Zitat:
„Lagerfeuer
§ 7 Landesimmissionsschutzgesetz Verbrennen im Freien ist untersagt, soweit die Nachbarschaft
oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder belästigt werden kann.
Grundsätzlich ist beim Verbrennen im Freien zumindest von einer Belästigung durch Rauch und Geruch auszugehen.Davon betroffen sind alle offenen Feuer, auch in Feuerkörben, Tonnen oder
Ähnlichem. Genehmigungsfrei ist nur die Zubereitung von Lebensmitteln.

Auf Antrag kann eine Ausnahmegenehmigung für ein gemütliches Lagerfeuer, unter Berücksichtigung der aktuellen
Waldbrandwarnstufe, erteilt werden. Die Ausnahmegenehmigung ist gebührenpflichtig.“
Zitat Ende.

Mit freundlichen Grüßen:

P.S. Zu DDR-Zeiten hatten wir hier viel Gestank durch das Teerwerk. Jetzt ist das hier so eine schöne Gegend. Warum muss es denn so stinken! Das passt doch nicht zu den schönen neuen Häuschen. Wirklich traurig, wie rücksichtslos manche Menschen sind.

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